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Pressemitteilung der FDP Pfäffikon ZH, 28. November 2011

 

FDP empfiehlt eine Steuersenkung um 8 % und bejaht den Kredit für den Bau des Dorfsaals im Kesselhaus ganz knapp

 

Aus der im Voranschlag 2012 publizierten Hochrechnung geht hervor, dass das Eigenkapital der Gemeinde in 2011 wiederum stark ansteigen wird. Anstelle des budgetierten Verlustes wird ein markanter Überschuss im oberen einstelligen Millionenbereich erwartet. Damit nimmt die Gemeinde Pfäffikon im laufenden Jahr mindestens 30 Steuerprozente mehr ein als benötigt. Und in 2012 sollen über ausserordentliche Abschreibungen nochmals fast 2.5 Mio. Franken bzw. 9 Steuerprozente mehr einkassiert werden als für das laufende Geschäft benötigt. Der Gemeinderat schröpft seit nun 10 Jahren die Pfäffiker Steuerzahler unverhältnismässig, nämlich um durchschnittlich 8 Steuerprozente pro Jahr, unter Berücksichtigung der ausserordentlichen Abschreibungen sogar um jährlich 15 Steuerprozente. Die FDP Pfäffikon empfiehlt daher wärmstens, dem Antrag der Rechnungsprüfungskommission auf Senkung des Steuersatzes um 8 % auf neu 106% zu folgen.

 

Die FDP Pfäffikon hat das Projekt „Dorfsaal“ kontrovers diskutiert. Unbestritten sind die Baukosten sehr hoch, und die langjährigen Folgekosten sind saftig: Auch die günstigste Variante kostet in den nächsten zwanzig Jahren durchschnittlich fast 0.9 Mio Franken pro Jahr.

 

Eine knappe Minderheit der FDP lehnt das Projekt ab: Der Standort ist ungeeignet wegen starker Parkplatzabhängigkeit von Huber & Suhner sowie fehlender gastronomischer Infrastruktur. Der ausgewiesene Bedarf durch Pfäffiker Vereine für den grossen Saal ist dürftig. Letztlich ist das Projekt schlicht zu teuer und würde für Pfäffikon als finanziell schwerer Klotz am Bein über viele Jahrzehnte hängenbleiben.

 

Eine knappe Mehrheit befürwortet das Projekt: Pfäffikon verfügt als einer der grossen Wohnorte im Oberland über keinen eigenen grossen Saal. Aus diesem Grund haben verschiedene Veranstalter in den vergangenen Jahren die Gemeinde gemieden. Ortsansässige Vereine mussten in andere Säle der Region ausweichen oder haben Anlässe aus ihrer Planung gestrichen. Die beiden geplanten Säle runden die Infrastruktur für ein breites und interessantes kulturelles Angebot in der Gemeinde Pfäffikon an einem zentralen Standort ab. Sie werden der Perle am See zu weiterem Glanz und Ausstrahlung verhelfen. An einem anderen Standort dürfte ein Dorfsaal kaum günstiger zu haben sein.

 

Die beiden Optionen lehnt die FDP klar ab: Der Minergiestandard ist für die Nutzungssituation nicht sinnvoll, und die Lounge auf dem Dach ist zu teuer.

 

Die weiteren Geschäfte - Verordnung über die Abfallentsorgung, Gemeindebeiträge an den Verein für Prävention und Drogenfragen Zürcher Oberland und an die PfäffikerIn - werden einstimmig befürwortet.

 

 

28. November 2011